摘要:Moderne virtuelle Umgebungen bieten die Option, komplexe 3-D-Modelle
aus multiplen Perspektiven erfahrbar zu machen und können damit grundsätzlich auch genutzt
werden, um eine adaptive Förderung der mentalen Rotationsfähigkeit von Auszubildenden zu
ermöglichen. Bislang weiß man aber zu den Einsatzmöglichkeiten virtueller Umgebungen zur
Analyse und Förderung der mentalen Rotationsfähigkeit, die einen zentralen Teil des räumlichen
Vorstellungsvermögens einer Person bildet, wenig. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich im
Rahmen einer grundlagenorientierten hypothesenprüfenden Studie mit der Erfassung der
mentalen Rotationsfähigkeit von Jugendlichen (N = 213) in Abhängigkeit einer technologischen
Testvariation. Die Befunde der experimentellen Studie belegen einen Zusammenhang zwischen
der fluiden Intelligenz und der mentalen Rotationsfähigkeit. Dieser Zusammenhang wird von der
Immersivität der Umgebung sowie vom Intuitive-Use der Technologie beeinflusst. Der
Geschlechterunterschied in der mentalen Rotationsfähigkeit, die in den computerbasierten 3-DUmgebungen
gemessen wird, fällt deutlich schwächer aus als der Geschlechterunterschied in der
mentalen Rotationsfähigkeit, die mittels herkömmlicher Paper-Pencil-Tests erfasst wird. Zudem
deuten die Befunde darauf hin, dass die virtuellen Testumgebungen vorteilhaft für kognitiv
schwächere Schülerinnen und Schüler sein können.
其他摘要:Modern virtual environments offer the option of experiencing complex 3-D models
from multiple perspectives and can thus also be used to enable adaptive teaching of the mental
rotation ability of trainees. So far, however, little is known about the application possibilities of
virtual environments for analyzing and teaching of the mental rotation ability, which forms a
central part of the spatial ability of a person. This article is part of a basic research hypothesistesting
study, which deals with the apprehension of mental rotation ability of adolescents (N =
213) in response to a technological test variation. The findings of the experimental study show a
correlation between fluid intelligence and mental rotation ability. This relationship is influenced
by the immersiveness of the environment as well as the intuitive use of the technology. The
gender difference in mental rotation ability, as it is measured in the computer-based 3-D
environments, is significantly weaker than the gender difference in the mental rotation ability
measured by conventional paper pencil tests. In addition, the findings indicate that the virtual test
environments can be beneficial for cognitive weaker pupils.