Im August 1944 gelang es einer Gruppe von Häftlingen, heimlich vier Fotos vom Vernichtungsprozess in Auschwitz-Birkenau aufzunehmen. Die Häftlingsgruppe gehörte zum Sonderkommando des Krematoriums und der Gaskammer V, einer Spezialeinheit, die die Verbrennung der zuvor in den Gaskammern ermordeten Juden auszuführen hatte. An der Aktion waren mehrere Personen beteiligt. Die Kamera wurde von der polnischen Widerstandsgruppe im KZ Auschwitz zum Sonderkommando eingeschleust. Den Auslöser betätigte ein griechischer Jude namens Alex, dessen Nachname nicht bekannt ist. Andere Häftlinge des Sonderkommandos beobachteten die Kapos und SS-Wachposten im Moment der Aufnahmen.